Fotografieren in Costa Rica: Tropische Motivvielfalt

Wer sich für die Naturfotografie begeistert, der dürfte Costa Rica als das reinste Paradies empfinden. Das mittelamerikanische Land bietet eine Fülle unterschiedlicher Landschaftsformen, angefangen von herrlichen Sandstränden am Pazifik und in der Karibik über geheimnisvolle Bergnebelwälder, urtümliche Regenwälder bis hin zu beeindruckenden Vulkanen. Mit ein wenig Glück lässt sich beispielsweise am Arenal abends rotglühende Lava beobachten, die an den steilen Flanken des Feuerbergs hinab fließt.

In den Waldregionen Costa Ricas, sei es der heiße Tieflandregenwald oder der hoch gelegene, kühlere Bergnebelwald, gedeiht eine immense Pflanzenvielfalt. Zu den schönsten Blüten, die perfekte Fotomotive darstellen, gehören die farbenprächigen Helikonien. Das üppige Grün ist die Heimat vieler interessanter Tiere, darunter etwa die hübschen Blauen Morphofalter, die wie Juwelen durch die Wälder fliegen. Die Vogelwelt hält ebenfalls unzählige “Fotomodelle” bereit. Tukane mit ihren auffälligen Schnäbeln, große Papageien, winzige, bunt schillernde Kolibris und Tangaren gehören zu den spektakulärsten gefiederten Bewohnern des Landes.

Mit einem Blick für Details lassen sich in Costa Ricas Natur kleine Schönheiten entdecken, die das Herz von Freunden der Makrofotografie höher schlagen lassen. Leuchtend gefärbte Frösche sind neben den herrlich bunten Schmetterlingen immer wieder gern fotografierte Motive.

Etwas Geduld braucht man zum Auffinden der kleinen Buckelzirpen oder Buckelzikaden. Diese kuriosen Insekten sehen aufgrund ihrer ungewöhnlichen Körperformen mit aus dem Rücken ragenden Dornen oder anderweitig geformten Körperfortsätzen aus wie kleine Aliens.

Zu den großen Säugetieren, denen Naturfotografen in Costa Rica begegnen können, gehören verschiedene Affenarten. Impostant sind die dunkel gefärbten Mantelbrüllaffen. In einigen Landesteilen leben die deutlich zierlicheren Rotrücken-Totenkopfaffen. Hübsch anzusehen sind Weißrüsselbären, auch Nasenbären genannt. Weniger quirlig als die meisten Säugetiere sind die stattlichen Spitzkrokodile, die sich am Río Tárcoles ablichten lassen. Neben diesen großen Echsen kommen in Costa Rica außerdem Krokodilkaimane vor, die ebenfalls imposante Fotomotive sind. Kleinere Echsen wie der Stirnlappenbasilik mit seiner leuchtend grünen Färbung oder die verschiedenen Leguanarten sind weitere fotogene Naturschätze des Landes.

In den Städten des Landes bieten sich viele Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren an. Die quirligen Straßenszenen der Hauptstadt oder das ruhige Leben in abgeschiedenen Orten bieten immer wieder einzigartige Motive, die Fotografenherzen höher schlagen lassen.

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